Vergleiche zu Sade Adu und Nina Simone drängen sich unwillkürlich auf, hört man die verführerische Stimme der in den USA geborenen und in Sambia aufgewachsenen Sängerin und Songwriterin Somi. Auf ihrem dritten Album 'If The Rains Come First' wartet die Künstlerin mit einem Sound-Mix auf, der amerikanischen Jazz und afrikanischen Soul auf höchstem spirituellen Level vereint. Geprägt von Optimismus und Gelassenheit sind Somis Songkreationen, die auf sehr intime Art und Weise ihre Emotionen und Erfahrungen widerspiegeln. Eingerahmt von einer bestens aufgestellten Begleitcrew, darunter Trompeter Hugh Masekela, Pink Floyd-Gitarrist David Gilmore sowie Bassist und Obliqsound-Gründer Michael Olatuja, lässt Somi ihre wunderschönen Soul-Perlen strahlen. Schon der Opener "Hot Blue" nimmt den Hörer mit in eine Welt aus süßen Melodien, mitreißenden Grooves und luftig-leichten Balladen. Somis Gesang, der introspektiv und expressiv zugleich ist, der verführerisch und unschuldig klingt, legt Zeugnis von einer starken Künstlerpersönlichkeit ab, die noch längst nicht im Zenit ihres Schaffens steht. 'If The Rain Come First' offenbart mit Songs wie dem melodiösen "Jewel Of His Soul", dem beschwingten "Prayer To The Saint Of The Brokenhearted" oder dem jazzigen, in Suaheli gesungenen "Kuzunguka" allerdings schon jetzt Klassiker-Qualität.