Die dänische Singer/Songwriterin Fallulah, hinter der sich die 25-jährige Maria Apetri verbirgt, eröffnet auf ihrem Debüt ein für skandinavische Verhältnisse ungewöhnliches Album. Geschuldet ist das ihren rumänischen Wurzeln, die sich mit den Beats des Balkans in ihre bittersüßen Songs einnisten. Doch Fallulah kann auch anders, wenn sie in Tracks wie dem operettenhaften "Only Human" oder dem wundersam skurrilen "Bridges" für köstliche Popmomente sorgt, die man so seit den Hoch-Zeiten des New Wave nicht mehr gehört hat. Ihnen gegenüber stehen düstere Beats im Titelsong, die balladeske Melancholie in "Use It For Good" oder die dämonisch anmutende Reduziertheit in "Five Us A Little Love". Über allem steht die helle, klare Stimme von Fallulah, die den wunderschönen Popmelodien einen ganz besonderen Reiz verleiht. Andere Sangeskolleginnen aus Skandinavien, USA und UK müssen sich vor dieser reizvollen Konkurrenz in Acht nehmen.