Selten scheint ein Albumtitel passender als dieser: Während Avenged Sevenfold an ihrem aktuellen Album arbeiteten, verstarb ihr Drummer Jimmy Sullivan. Schon zuvor zeichnete sich ab, dass der neue Longplayer ein düsteres Werk werden würde, ein Konzeptalbum, welches eine Reise durch Wahnsinn, Verzweiflung und den Tod antritt. Der reale Verlust schien die Weiterarbeit an 'Nightmare' zunächst unmöglich zu machen - doch das schien der Band schließlich wie ein Verrat an Sullivans Erbe, an seinem Vermächtnis als Drummer und vor allem als Songwriter. Die meisten Texte wurden umgeschrieben, Mike Portnoy (Dream Theater) spielte die anspruchsvollen Drumparts ein, Mike Elizondo (mit eher genrefremden Referenzen wie Dr. Dre, Eminem, Regina Spektor) übernahm die Produktion. Das Resultat ist ein dunkles, emotionales Meisterwerk.