Es gibt Frauen, mit denen sollte man sich besser nicht anlegen - wie Christina Perri. Die 25jährige ist zur Popmillionärin geworden, indem sie sich den Frust über einen untreuen Ex von der Seele sang.
Auf den ersten Blick ist die Dame aus Philadelphia vor allem eins: süß. Ein zierliches Persönchen mit breitem Lächeln, einer herrlich überdrehten Art, aber auch jeder Menge Piercings und Tattoos, die von ihrer rockigen Seite zeugen. Schließlich ist sie die kleine Schwester von Shinedown-Gitarrist Nick Perri, träumt seit Jahren von einer Musikerkarriere und drohte fast in einem Café in Beverly Hills zu versauern. „Ich habe da eine 12-Stunden-Schicht nach der anderen abgerissen und anschließend versucht, Songs zu komponieren, mit Produzenten zu arbeiten und einen Plattenvertrag zu bekommen. Wäre ´Jar Of Hearts´ nicht zufällig in der TV-Show ´So You Think You Can Dance´ gelandet, hätte ich es wohl nie geschafft.“ Doch besagtes Stück über einen verflossenen Lover machte sie über Nacht berühmt, sorgte für vier Millionen verkaufter Einheiten ihres Erstlingswerks ´Lovestrong´ sowie - dank seiner intensiven, melodramatischen Popsongs - für eine erstklassige Selbsttherapie. „Es klingt komisch, aber seit ich sie von der Seele habe, geht es mir viel besser. Und ich habe einen neuen Freund, der mich vergöttert. Mal sehen, welche Art von Songs ich beim nächsten Album schreibe.“ Wir sind gespannt…